Geschichte von unserem Partnerverein

Asociacion Únicos

 

Bereits im Jahre 2010 hatten einige der freiwilligen Helfer das erste Refugio in San Javier eröffnet.

San Javier liegt an der Küste, zwischen Almeria und Valencia, Spanien.

 

Schnell war das Refugio übervoll, es lief gut und man konnte viele Tiere retten. Leider musste es dann aus politischen Gründen geschlossen werden und die Freiwilligen standen mit 120 Hunden vor einem Problem: wohin mit so vielen Tieren.

 

Man hat dann versucht ein anderes Gelände zu mieten und sie fingen an, aus eigener Kraft und eigenen finanziellen Mitteln allmählich Boxen zu bauen um ihre Tiere unterbringen zu können.

Bedauerlicherweise mussten sie es nach kurzer Zeit wieder schliessen, weil sie entdeckt haben, dass die damalige Präsidentin Spendengelder für private Zwecke entfremdet hatte. Sie wurde angezeigt, doch leider ist der Tierschutz in Spanien keine Klage Wert und das Verfahren wurde eingestellt. Leider hat sie die Hunde auch nicht gut behandelt, hat übertrieben mit zu kleinen Futterrationen und gab den Hunden

auch nicht die nötige medizinische Versorgung, die es gebraucht hätte. Leider mussten sogar einige Hunde ihr Leben lassen.

 

Nach Weggang der damaligen Präsidentin standen die Freiwilligen mit all diesen Tieren vor dem Nichts. Kein Geld, keine Kontakte und viele kranke und abgemagerte Hunde ohne Impfungen und ohne Kastration. Doch sie gaben nicht auf und haben weiter gekämpft.

 

Zu diesem Zeitpunkt entstand der Verein: "Asociación UNICOS" und sie haben tolle Unterstützung von dem deutschen Verein "Calelo-Dogs" erhalten. Viele Tiere konnten zu verantwortungsvollen Adoptanten vermittelt werden, die medizinische Versorgung konnte wieder sicher gestellt werden und die Hunde wurden wieder artgerecht gefüttert.

 

Wieder fing die Arbeit von vorne an: Suche eines neuen Geländes und Bau von Boxen. An jedem Tag wurde hart gearbeitet und wieder wurde der Aufbau von den Freiwilligen selbst finanziert. Mit ca. 50 Hunden konnten sie nach einiger Zeit in ihr eigenes Refugio ziehen und alle waren glücklich, alles

schien perfekt.

 

Doch leider bereits nach 4 Monaten begann eine Nachbarin zu reklamieren und die Gemeinde hat eine Abrissverordnung vorgelegt. Obwohl alle Hunde geimpft, kastriert und gechipt waren und einen Pass hatten, mussten sie wieder innert 14 Tagen umziehen. Wieder standen sie vor dem Nichts und ihre grösste Sorge galt den Tieren.

 

Gottseidank haben sie eine grosse Auffangstation in ihrer Gegend gefunden, welche die Tiere unkompliziert aufgenommen hat. Die Leute die dort arbeiten haben die nötigen Bewilligungen und sind einfach nur grossartig.

 

Seitdem, heute nun 1.5 Jahre, sind sie mit ihren Hunden in deren Boxen eingemietet und es klappt alles gut. Leider haben viele gute Freiwillige während dieser schwierigen Zeit den Verein verlassen. Es werden immer weniger Leute die unter solchen Umständen helfen wollen. Vor allem fehlt ihnen einfach das Geld und das heisst, dass die Freiwilligen sehr oft aus ihren eigenen Säcken noch alles zahlen. Aktuell finanzieren sie ihre Arbeit durch ein Sparschweinchen, sie gehen an Märkte und einige Spenden kommen von "Calelo-Dogs", wenn ein Hund durch sie adoptiert wird. Sie arbeiten auch mit einem Second-Hand Shop zusammen, welcher 50% des Gewinnes für Tierarztkosten spendet. Die finanziellen Schwierigkeiten sind auch die Gründe, warum sie nicht mehr Hunde aufnehmen können und auch, weil es an freiwilligen Helfern fehlt.

 

Einige der Hunde haben leider Krankheiten wie Leishmaniose oder andere Krankheiten und die brauchen natürlich eine regelmässige ärztliche Betreuung, sie brauchen Medikamente zum einstellen und das bringt natürlich immer wieder zusätzliche Kosten mit sich. Alle Hunde sind geimpft, gechipt, werden kastriert und haben einen Pass. Jeder Hund erhält die nötige Behandlung die er braucht, da verzichten sie lieber selber auf etwas.

 

Seit diesem Jahr helfen sie auch mit der Rettung und Pflege von Strassenkatzen und haben das Vereinsprojekt "GatÚnicos" gestartet. Sie werden in der gleichen Auffangstation gehalten, werden aufgepäppelt und Reisefertig gemacht, denn auch für die Samtpfoten suchen sie Adoptanten. Im Moment haben sie in 2 Boxen ca. 20 Katzen. Von denen sind noch nicht alle geimpft und/oder kastriert, doch die medizinische Versorgung ist gesichert.

 

Wir von Hoffnungs-Felle möchten die Tierschützer von Únicos unterstützen, damit sie vor Ort weiterhin vielen Engeln helfen und sie auf dem Weg in eine bessere Zukunft begleiten können.

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