Beni


News 21.05.2017

Unser süsser, kleiner Schatz Beni ist im Refugio La Huella ganz überraschend gestorben. Beni litt leider an Leishmaniose, die täglich medikamentös behandelt werden musste. Nun verlor er innerhalb weniger Tage den Kampf gegen diese heimtückische Mittelmeerkrankheit, nachdem er sie jahrelang so tapfer ertragen hatte. Zusätzlich tragisch und traurig ist, dass Beni kurz zuvor endlich seine liebe Familie gefunden hatte und diese Woche noch in sein neues Heim gereist wäre. Doch leider durfte der tapfere Hundemann dieses Glück nicht mehr erleben, das er so unbeschreiblich verdient, und wir ihm von Herzen gegönnt hätten. Das Leben ist nicht fair.

 

Dein Weg ist nun zu Ende, lieber Beni, du bist ein wunderschöner Engel geworden und befindest dich an einem anderen, besseren Ort . Wir werden dich nie vergessen. Ruhe in Frieden.

 

 

Benis Geschichte

Das Schicksal dieses kleinen Hundemannes ist wieder ein klarer Fall von Vernachlässigung der übelsten Sorte. Beni heisst unser kleiner, ca. 6 Jahre alter Freund. Tierschützer fanden ihn hilflos, vermutlich ausgesetzt in einer Strasse in Almeria. Die Augen des armen kleinen Buben waren schrecklich entzündet, so dass er kaum noch etwas sehen konnte. Überall am Körper hatte er offene, entzündete und verkrustete Stellen. Die Bilder zeigen das ganze Ausmass seiner schlimmen Verfassung.

 

Beni wurde ins Refugio La Huella Roja gebracht und dort liebevoll aufgepäppelt. Sein Zustand hat sich mittlerweile wesentlich verbessert, seine Haut macht ihm aber immer wieder Probleme. Sie platzt auf und entzündet sich. Im Moment wird getestet, ob es sich um eine Allergie handelt. Der Bluttest hat leider Leishmaniose ergeben. Aus diesem Grund bekommt Beni täglich Medikamente, die er sein Leben lang benötigen wird. Zusätzlich muss sein Leishmaniose-Titer 2 x jährlich ärztlich kontrolliert werden.

Beni zeigt im Alltag noch einige Unsicherheiten und ist bei unbekannten Menschen sehr zurückhaltend und auch ängstlich, was man ihm aufgrund seiner traurigen Vergangenheit auch nicht verübeln kann. Aber mit viel Liebe und Geduld gewinnt man das Herz des kleinen Engels. Im Refugio hat er sich mittlerweile zu einem ganz tollen, süssen Hund entwickelt und Vertrauen zu seinen Betreuern aufgebaut. Ein Klimawechsel würde ihm allerdings sehr gut tun, so dass er endlich zur Ruhe kommen könnte, was momentan im Refugio mit über 100 Hunden leider nicht möglich ist. Beni braucht liebevolle Menschen, die sich intensiv um ihn kümmern, ihn in ihr Herz schliessen, verwöhnen und ihn einfach glücklich machen.